Postleitzahl:
Stromverbrauch: kWh

Ökostromanbieter beim Stromanbieterwechsel – so klappt der Umstieg auf den Naturstrom

Ökostrom hat in Deutschland Hochkonjunktur. Die Bundesregierung möchte bis 2022 den Atomausstieg schaffen und investiert deshalb in die Erschaffung neuer Ökostrom-Kraftwerke, welche die Lücke des Energiebedarfs bis dahin schließen. Während immer mehr Kunden Ökostromanbieter oder Ökostromtarife wählen, müssen die großen Stromanbieter und Produzenten von konventionellem Strom ihr Angebot umstrukturieren, da sie sonst vom Markt verdrängt würden.

Mit Ökostrom Stromkosten minimieren

Das Angebot für Ökostrom wird immer größer und günstiger. Wer auf Ökostrom umsteigen möchte, hat die Wahl zwischen Zahlreichen Vergleichsportalen im Internet, die ihren Service meist kostenlos anbieten. Beim Vergleichsportal sollte lediglich der Haken für Ökostrom aktiviert werden, damit die Ergebnisse auch tatsächlich nur Ökostromanbieter anzeigen. Eine andere Möglichkeit ist die Installation von Photovoltaikanlagen auf dem Dach. Dadurch kann jeder selbst 100-prozentigen Ökostrom beziehen und den überschüssigen Strom sogar verkaufen, damit dieser in den bundesweiten Strommix einfließt.

Im Internet ist der Wechsel ganz einfach

Mit dem Umstieg auf Ökostrom und dessen Nutzung kann man aktiv etwas für die Umwelt tun und dafür sorgen, dass zukünftige Generationen die Umwelt genießen können. Ökostromtarife sind oft sogar günstiger als Tarife für konventionellen Strom, was bei allen Vergleichsrechnern klar wird. Auf jeden Fall sind sie auch günstiger als die Tarife des lokalen Grundversorgers, die in 89 Prozent aller Fälle teurer sind. Oft wird befürchtet, dass beim Wechsel etwas schief laufen könnte und man dann im Dunklen sitzt. Eine Versorgungslücke kann aber nicht entstehen. Lokale Grundversorger sind gesetzlich zur Versorgung verpflichtet, wenn beim Wechsel etwas nicht klappt. Einziger Nachteil: bis zu einem Wechsel zu einem Ökostromanbieter muss man den Strom des Grundversorgers beziehen, welcher konventionell hergestellt wird und teurer ist. Wenn ein entsprechend guter Ökostromanbieter gefunden wurde, kann man sich ganz einfach bei diesem anmelden und alle weiteren Schritte erledigt der neue Versorger anschließend. Das beinhaltet auch die Kündigung des alten Anbieters. In der Regel dauert der Wechsel keine fünf Minuten.

Infografik zum Stromanbieterwechsel auf Ökostrom bei Energieinitiative.org

Wieso der Ökostrom im Trend liegt

Ökostrom liegt nicht nur in letzter Zeit im Trend. Schon früher wurde heftig diskutiert und an erneuerbaren Lösungen geforscht, um herauszufinden, wie regenerativer Strom hergestellt und den Bedarf in Deutschland decken könnte. Dass der Ökostrom jetzt erst so richtig in die Gänge kommt, liegt daran, dass der CO2-Ausstoß sehr hoch ist und der Klimawandel zur Beschaffung neuer und sauberer Lösungen drängt. Außerdem geht es bei Ökostrom auch um die Sicherheit. Die Produktion ist ungefährlich und hat für die Umwelt keine negativen Auswirkungen, während konventionelle Stromerzeuger die Umwelt belasten. Im bundesweiten Energiemix ist Ökostrom derzeit mit 17 Prozent und Atomstrom mit 22 Prozent vertreten. Ziel ist es, den Atomstrom durch Ökostrom zu ersetzen und den Mix wesentlich grüner zu machen.

Neue Investitionen in Ökostromanlagen sorgen für Preissenkungen

In Zukunft wird der Ökostrom noch günstiger sein als konventioneller Strom. Grund dafür sind die Engagements der verschiedenen Naturschutzvereine (ok-Power Label, Grüner Strom Label, TÜV Süd und Nord), die auch Labels und Zertifikate an Ökostromproduzenten vergeben und damit garantieren, dass der Strom wirklich sauber ist. Die Zertifikate kosten die Stromanbieter natürlich etwas. Dieses Geld wird in den Ausbau neuer Ökostromkraftwerke investiert und deshalb ist es wichtig einen Tarif zu wählen, der von einem der Vereine zertifiziert ist. Das treibt die Preise runter und sorgt für einen noch besseren Kundenzuwachs, was uns den energiepolitischen Zielen der Bundesregierung ein ganzes Stück nähert.